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Verbraucherpreise Januar 2008: Geschätzte + 2,7% gegenüber Januar 2007

Donnerstag, 31. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Nach einer ersten vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Januar 2008 gegenüber Januar 2007 voraussichtlich um 2,7% erhöhen (Dezember 2007: + 2,8%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von – 0,3%. Diese Schätzung beruht noch auf dem alten Preisbasisjahr 2000.
(Quelle: destatis.de)

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Einzelhandelsumsatz auf Tiefstand

Donnerstag, 31. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Der Einzelhandelsumsatz sank im Dezember 2007 nicht nur um fast 7 % gegenüber dem Vorjahr, was wegen der vorgezogenen Einkäufe im Dezember 2006 zu erwarten war, sondern erreichte mit einem weiteren Rückgang gegenüber November 2007 einen seit Jahren neuen Tiefststand. Diese Entwicklung paßt zu der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage. Nach einer Umfrage für RTL und Stern glauben trotz aller positiver Stimmungsmache nur noch rund 22 Prozent, daß es bergauf gehe und damit acht Prozentpunkte weniger als Anfang Januar. Fast jeder zweite Befragte (45 Prozent) befürchte hingegen eine wirtschaftliche Verschlechterung. Anfang Januar hatten dies nur 38 Prozent angegeben.
(Quelle: jjahnke.net)

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IWF in Panik?

Mittwoch, 30. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

IWF-Chef Strauss-Kahn warnte am letzten Wochenende, daß niedrige Zinsen nicht ausreichten, um die Welt aus dem Tumult zu holen, in dem sie sich befindet.
Ein paar kurze Gedanken dazu finden sich hier: Panik auch beim IWF? Der Internationale Währungsfond ruft nach mehr als nur Zinssenkungen

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FBI ermittelt im Zuge der Kreditkrise

Mittwoch, 30. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Die US-Bundespolizei FBI hat im Zuge der Kreditkrise Ermittlungen gegen 14 Unternehmen der Finanzbranche aufgenommen. Die umfangreichen Untersuchungen konzentrierten sich unter anderem auf mögliche Bilanzbetrügereien und Insider-Handel. Das berichteten US-Medien übereinstimmend. Namen der betroffenen Unternehmen nannte das FBI nicht. (Quelle: Fr-online.de)

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Frankreich: EU-Vertrag kann ratifiziert werden

Mittwoch, 30. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Frankreich kann jetzt auch den EU-Vertrag ratifizieren. Zwei Wochen nach der Nationalversammlung stimmte auch der Senat einer entsprechenden Verfassungsänderung zu. Die oppositionellen Sozialisten enthielten sich der Stimme; sie verlangten eine Volksabstimmung wie 2005. Damals hatten die Franzosen, wie wenig später auch die Niederländer, den ursprünglich geplanten EU-Verfassungsvertrag abgelehnt. Am Dienstag hatte Slowenien als zweiter EU-Staat den Vertrag von Lissabon ratifiziert. Er sieht unter anderem die Aufgabe des Einstimmigkeitsprinzips bei vielen Abstimmungen vor. (Quelle: Deutsche Welle- DW World.de)

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WSI-Tarifbericht 2007 jetzt online

Mittwoch, 30. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Der 58 Seiten starke Tarifbericht 2007 des WSI-Tarifarchivs steht jetzt im Internet als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Er informiert über die wichtigsten Tarifergebnisse des vergangenen Jahres, enthält eine detaillierte Tarifstatistik zur Entwicklung der Tariflöhne und -gehälter sowie der tariflichen Arbeitszeit und stellt Daten und Fakten zu wichtigen tariflichen Strukturdaten (Tarifniveau Ost/West, Vergütungsstruktur, Ausbildungsvergütungen, Niedriglöhne, Mindestlöhne u.a.) zur Verfügung.

Download hier: Tarifpolitischer Jahresbericht 2007

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Zahlen, Daten und Fakten: Arbeitszeit und ihre Komponenten von 1996-2007

Dienstag, 29. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, eine Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit, hat eine Statistik vorgelegt, die die durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten in Deutschland in den Jahren 1996-2007 darstellt: Arbeitszeit und ihre Komponenten 1996-2007 im pdf-Format

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Länger Arbeitslosengeld für Ältere

Montag, 28. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Ältere Arbeitslose erhalten künftig länger Arbeitslosengeld I (Alg I). Der Bundestag verabschiedete am 25. Januar einen geänderten Gesetzentwurf von Union und SPD (Ds 16/7460) mit den Stimmen der Koalition, der auch Maßnahmen gegen die drohende Zwangsverrentung von Arbeitslosen vorsieht.

Für Arbeitslose im Alter von 50 bis 54 Jahren verlängert sich die Alg-I-Bezugszeit von jetzt zwölf auf maximal 15 Monate. Voraussetzung ist eine Vorversicherungszeit von 30 Monaten. Ab 55 Jahren sollen Erwerbslose einen Anspruch auf eine 18-monatige Zahldauer haben, wenn zuvor 36 Monate lang Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt wurden. Ab 58 Jahren erhöht sich der Anspruch auf 24 Monate. Die Vorversicherungszeit beträgt dann 48 Monate. Ferner können Arbeitslose ab 50 Jahren einen Eingliederungszuschuss erhalten.

Mit dem Gesetzentwurf verbunden ist außerdem eine Anschlusslösung für die Ende vergangenen Jahres ausgelaufene “58er-Regelung” zur Vermeidung von Frühverrentungen mit Abschlägen. Vorgesehen ist nun, dass ältere Langzeitarbeitslose frühestens mit Vollendung des 63. Lebensjahres eine vorzeitige Altersrente in Anspruch nehmen müssen.

(Quelle: Das Parlament )

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Erinnert: 27. Januar 1973. Ende des Vietnamkrieges.

Sonntag, 27. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Seit den 50er Jahren waren die USA in einen Krieg verwickelt, den sie offiziell nie erklärt hatten. Als Vietnamkrieg ging die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen dem kommunistischen Nordvietnam und der Befreiungsbewegung im Süden in die Geschichte ein.

Über sieben Millionen Tonnen Bomben warf die US-Luftwaffe auf Vietnam, mehr als dreimal so viel wie im Zweiten Weltkrieg. Napalm- und Splitterbomben wurden eingesetzt, Wälder entlaubt, riesige Landflächen vergiftet und Massaker an der Zivilbevölkerung verübt. Trotz des Einsatzes hochmoderner Waffen und einer halben Million Soldaten konnten die Amerikaner keine dauerhaften Erfolge erzielen.

Im Mai 1968 begannen geheime Friedensgespräche in Paris unter Leitung des amerikanischen Sonderberaters Henry Kissinger und des nordvietnamesischen Chefdelegierten LeDucTho. Nach viereinhalb Jahren kam eine Vereinbarung zustande, die mit einem Waffenstillstandsabkommen am 27. Januar 1973 endeten.

Die bittere Bilanz des Vietnamkriegs: Die Amerikaner hatten 55.000 Gefallene zu beklagen, die Vietnamesen vier Millionen.

(Quelle: Deutschlandfunk: Bittere Bilanz des Krieges)

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Mindestlohn: Osteuropa holt auf

Samstag, 26. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Während die Diskussion um die Einführung eines Mindestlohn in Deutschland nunmehr seit 4 Jahren geführt impuls grafik 2008 01 6 wird, verfügen 20 Mitgliedstaaten der EU ( 27 Mitgliedstaaten) über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn.

In 12 von 20 EU- Staaten sind die gesetzlichen Mindestlöhne zum 01. Janaur 2008 erneut erhöht worden. Haben Großbritannien, Frankreich und Irland die niedrigsten erlaubten Stundenlöhne bereits in der zweiten Hälfte des Jhres 2007 erhöht, haben nun zum Jahresbeginn 2008 die meisten mittel-und osteuropäischen Länder, Malta, Spanien und Portugal, sowie Belgien und die Niederlande ihren Mindestlohn nach oben angepasst. [siehe Grafik] Im Vergleich zum Januar 2007 stiegen sie zwischen 2,1 Prozent in Frankreich und 4,2 Prozent in Ireland. In Luxenburg (9,08 €), das den höchsten gesetzlichen Mindestlohn in der EU hat, änderte sich im Jahresverlauf 2007 nichts, hier ist aber eine Erhöhung für März 2008 geplant.

Schaut man sich die Höhe der Mindestlöhne an, lassen sich neben den westeuropäischen Ländern, zwei weitere Gruppen unterscheiden: In Südeuropa liegt die unterste Grenze der Mindeststundenlöhne zwischen 2,55 € und 3,80 €. In Spanien, Portugal und Griechenland stiegen die Mindestlöhne im Jahresvergleich um mehr als 5 Prozent, in Malta um 2,2 Prozent. In den Mittel-und Osteuropäischen Ländern sind die Mindestlöhne weiterhin am niedrigsten. Es zeigt sich aber, das die meisten dieser Staaten langsam aber stetig, ihre Mindestlöhne nach oben hin anheben. Polen, Bulgarien und Rumänien sowie die baltische Staaten haben im Vergleich zum Vorjahr ihre Mindestlöhne um 20 bis 33 Prozent angehoben. In den Ländern Ungarn, Slowakei und Slowenien liegt die Erhöhung zwischen drei und fast sieben Prozent. Ausnahme Tschechien, hier gab es keine Anhebung.

Der Realwert des Mindestlohn ist in den mittel-und osteuropäischen erheblich gestiegen, Es zeigt aber auch, den anhaltenden wirtschaftlichen Aufholprozess in diesen Ländern.

In Grafik: ** Der Wechselkurs der britischen Währung ist im Verhältnis zum Euro in den vergangenen Monaten erheblich gesunken. So verwandelt sich der reale Zuwachs bei der Umrechnung in einen scheinbaren Rückgang auf wieder unter 8 Euro, (am 01.10.2007 8,20 Euro).

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Reformen der Unternehmensfinanzierung haben nicht für mehr Investitionen gesorgt

Donnerstag, 24. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Zahlreiche Reformen im deutschen Finanzsektor sollten Unternehmen die Finanzierung von Investitionen erleichtern und damit mehr Wachstum bringen. Bisher weitgehend ohne Erfolg, zeigt eine neue Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Eine Analyse: Reformen der Unternehmensfinanzierung haben nicht für mehr Investitionen gesorgt).

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Pin will nun doch Mindestlohn zahlen

Donnerstag, 24. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Die Pin AG hat angekündigt, seinen Briefzustellern den seit Januar 2008 gesetzlich vorgeschriebenen Postmindestlohn in Höhe von 9,80 Euro pro Stunde im Westen und 8 Euro pro Stunde im Osten Deutschlands zu zahlen. Die Lohnanpassung solle noch im Januar 2008 vorgenommen. Seine Bemühungen, neue Investoren für das angeschlagene Unternehmen zu finden, sieht Piepenburg durch den Mindestlohn nicht gefährdet. Im Gegenteil: Der Schritt schaffe Rechtssicherheit für Kaufinteressenten. Ein Mindestlohn sei notwendig, um wichtige öffentliche Auftraggeber wie Stadtverwaltungen oder Ministerien nicht als Kunden zu verlieren, sagt Piepenburg. (Quelle: Spiegel Online)

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Bilanz des Tarifjahres 2007: Gespaltene Tarifentwicklung

Dienstag, 22. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Die Tarifentwicklung in Deutschland verläuft weiterhin gespalten. Während die exportorientierten Branchen im vergangenen Jahr erneut Tarifsteigerungen oberhalb der Preissteigerungsrate zu verzeichnen hatten, blieben die Tarifzuwächse in den binnenmarktabhängigen Bereichen zum Teil weit darunter. Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt sind die tariflichen Grundvergütungen der Beschäftigten in Deutschland im Jahr 2007 jahresbezogen um 2,2 Prozent gestiegen. Dies ergibt sich aus der Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2007, die das WSI-Tarifarchiv kürzlich vorlegt hat. Weitere Einzelheiten im Netz unter: WSI-Tarifarchiv:Gespaltene Tarifentwicklung

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Weitere Manipulation der Arbeitslosenzahlen geplant

Montag, 21. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Die große Koaltion tut alles um die Arbeitslosenzahlen weiter zu manipulieren.

Wenn es nach dem Willen der großen Koaliton geht sollen mindestens 58 Jahre alte Erwerbslose künftig nicht mehr als arbeitslos gelten, falls ihnen innerhalb von zwölf Monaten nach Beginn des Leistungsbezugs keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten wurde. Ein entsprechenendes Gesetz soll noch Ende dieser Woche vom Bundestag verabschiedet werden. Fakt soll werden, dass die mindestens 58 Jahre alten erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, da sie nach Ablauf von 12 Monaten ohne Arbeitsangebot automatisch nicht mehr als arbeitslos gelten sollen, selbst wenn sie erwerbsbereit sind und sich weiterhin arbeitslos melden wollen, aus der Statistik genommen werden. (Quelle: FAZ.Net: Koalition will Ältere aus der Statistik nehmen)

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Die Bild-Zeitung und die Marktwirtschaft

Samstag, 19. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Es macht immer wieder Spass, obwohl es “Wehtut”, die Kommentare in der Bild-Zeitung zulesen. Heute habe ich wieder einen dieser blödsinnigen, schmerzenden Kommentare gefunden: Einkaufen muss wieder Spaß machen. Darin steht unter anderem:

Das geht in einer Marktwirtschaft aber nur über sinkende Steuern und Sozialabgaben.

Es wurde in den letzten Jahren in der angebotspolitischen Denkweise der Politik, alles getan um die Lohnkosten und die Steuerbelastungen der Unternehmer zu senken. Mit dem Ergebnis, das die Bruttolohnentwicklung der Arbeitnehmer Schlusslicht in der Alt- EU sind und die Unternehmergewinne in ungeahnte Höhen gestiegen sind. Der Konsum der privaten Haushalte spielte doch keine Rolle. In welchem Buche steht denn geschrieben, dass nur der Staat für die vollen Portemonnaies zuständig ist? Solch ein Blödsinn! Wenden sie sich doch einmal an die Arbeitgeberseite und suchen sie nicht immer den Schuldigen im Staate.

Es scheint mir misslich, wenn die Arbeitgeber niemals von sich aus eine Aktivität zugunsten einer an sich möglichen Lohnerhöhung ergreifen, sondern immer erst dann tätig werden, wenn die Gewerkschaften darauf drängen. (Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 1964, S.211).

Ohne viele Worte die nachfolgende Grafik:

bip7

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Ein Lied für und mit Roland Koch

Freitag, 18. Januar 2008 | Eingestellt von: Lopez Suarez

Der Wild Hesse, Roland Koch dehnt seinen Wahlkampf nun auch auf die Deutsche Schlagerbranche aus. Mit weisser Weste und Kochlöffel in der Hand, gibt er den Takt an, für beschwingte Melodien und Texte die ein musikalischer Ohrwurm, nicht nur für den deutschstämmigen Hörer sind. Roland Koch als Politiker verkannt, findet eine neue Heimat in der Schlagerbranche.

Das Video, mit viel Musik dazu, gibt es hier NDR extra3: Ein Lied für Koch

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