Nichts neues aus dem Wirtschaftsministerium
Mittwoch, 18. Februar 2009-15:55 -|-Thema: Wirtschaft
Ein neuer Wirtschaftsminister, fast die gleiche Berichterstattung wie beim Alten. Immer sind es nur globale Gründe, die die Entwicklung in Deutschland hemmen. Vor der eigenen Türe wird nicht gekehrt. Das man mit verantwortlich ist das die Arbeitseinkommen nur minimal gestiegen sind und somit die Binnennachfrage fast abgewürgt hat. Oder wie künstlich Arbeits-plätze für Zeitarbeiter geschaffen wurden, die in den letzten Monaten zu tausend in die Arbeitslosigkeit entlassen wurden. Kein Wort darüber, das ein flächendeckender Mindestlohn, wie es ihn in sehr vielen anderen Ländern schon gibt, der Lohnsklaverei einhalt geboten hätte und die Binnennachfrage gestärkt hätte, wie es jetzt in vielen Nachbarländern der Fall ist.
Und immer wieder, die bei mir schon einen Brechreiz auslösen, gleichen Sätze:
Die Perspektiven für den privaten Konsum bleiben angesichts der Wirtschaftsschwäche zwar gedämpft. Er könnte in den kommenden Monaten – gestützt durch die konjunkturpolitischen Maßnahmen und eine weitere Beruhigung bei den Verbraucherpreisen – aber zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.
Gerade jetzt, wo die Menschen in unserem Lande, nur schemenhaft erahnen wo die Talsohle dieser Krise sich befindet, wird dieses billige Optimismus- Gelaber, aus der Schublade gezogen. Nichts neues aus dem Wirtschaftsministerium. Vom neuen auch nichts.
(Quelle zum nachlesen: Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Februar 2009 [1], Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 18.02.2009)











