Habt Mitleid mit den armen Milliardären

Donnerstag, 12. März 2009-11:39 -|-Thema: Seht hin!

Wir zahlen nicht für Eure Krise Den Leiharbeiter, der soeben eine Reduzierung seines Stundenlohnes von 9 Euro auf 6,50 Euro hinnehmen musste, damit er seinen Arbeitsplatz nicht verliert, kommen Angesicht nachfolgender Meldung auf SPON, die Tränen und sein Mitleid mit den armen Milliardären wird grenzenlos sein:

„Superreiche der Welt verlieren ein Viertel ihres Vermögens" ist da zu lesen: „ Auch die Superreichen verlieren enorm an Vermögen. Milliardäre hatten im Schnitt noch drei Milliarden Euro Vermögen. Das sind satte 23 Prozent weniger als 2008. Die Zahlen belegen: Die globale Krise erwischt auch die Superreichen. Jeder einzelne von ihnen hat binnen zwölf Monaten große Teile seines Vermögens verloren."(Quelle: SPON) 

Eine erbärmliche Mitleidspropaganda, die hier der Spiegel vom Stapel lässt. Glauben die Redakteure ernsthaft, dass der Spiegelleser solch billige Propaganda nicht durchschaut? Angesicht eines Systems das viele in kurzer Zeit sehr reich macht, ihnen aber auch in der Krise noch großen Reichtum belässt, läuft so nicht. Angesichts, das mehr als 100.000 Leiharbeiter innerhalb kürzester Zeit ihre Jobs verloren und mit rund 800 Euro im Monat über die runden kommen müssen. Angesichts der vielen anderen Menschen, die in Kurzarbeit stecken oder gar ihren Arbeitsplatz verloren haben und nicht wissen, wie sie ihre Schulden tilgen sollen. Meinen die Redakteure des Spiegel auch nur einer da draußen in unserer Republik hätte Mitleid mit denen die noch im Durchschnitt 3 Milliarden zur Verfügung haben?

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  1. Mich hat es auch zutiefst erschüttert, als ich die Nachricht über die verarmten Milliardäre las. Ich sehe mich genötigt, wieder einmal einen Spendenaufruf zu starten. Wir können die Ärmsten doch nicht hungern und darben lassen.

    Jesses, was ist nur aus dem Spiegel geworden.

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