Fallschirmjäger üben im Saarland den Bürgerkrieg
Samstag, 25. April 2009-12:36 -|-Thema: Ticker
Aus Aktion Störtebeker|Ein Arbeitsjournal – Während die Politik noch
darüber streitet, ob die Warnung vor "sozialen Unruhen" angesichts von Wirtschaftskrise und wachsender Arbeitslosigkeit unverantwortliche Panikmache ist, bereiten sich Fallschirmjäger aus Belgien, Frankreich und Deutschland derzeit im Saarland schon mal auf den Einsatz im Inneren vor. Noch bis zum 30. April werden im Rahmen der 42. internationalen Gefechtsübung "Colibri" Luftlandeoperationen gegen "radikale Rebellen" geübt.
Das Bürgerkriegs-Szenario
In einem grenznahen Gebiet "Provinz Lothringen des Landes Westfrankien“ sind – so das Szenario – Unruhen zwischen verschiedenen Ethnien zweier Länder entstanden. Darüber hinaus existiert ein soziales Ungleichgewicht und es gibt wertvolle Ressourcen (in Form von Uran) in dem Gebiet. All dies bringt Politik und militante Gruppierungen dazu, gegeneinander zu kämpfen. Bürgerkriegsähnliche Zustände führen schließlich zu einer UN-Resolution. Die radikal operierenden Rebellen geben jedoch nicht klein bei und planen die Entwicklung und den Einsatz einer "schmutzigen Bombe". Das müsse zum Schutz der Bevölkerung und Stabilisierung der gesamten Grenzregion verhindert werden.
"Diese Lage kann jederzeit Wirklichkeit werden", glaubt Claus Peter Schulz, Presseoffizier der Luftlandebrigade 26. Deshalb – so der Kampfauftrag – ist die Bombenfabrik der "islamistischen Rebellen" auf dem Truppenübungsplatz Merzig bis Dienstag einzunehmen. Morgen früh – am Sonntag – setzen dazu vier Transall-Maschinen über 300 Fallschirmspringer über dem saarländischen Weierweiler ab, die dann mit Booten den Stausee Losheim überqueren und das Gelände in Merzig besetzen sollen. Wer auf dem Laufenden bleiben will: Die Flugzeug-Spotter aus Zweibrücken beobachten das Ganze.
Kampf gegen "irreguläre Kräfte"
In der Vergangenheit durchgeführte Colibri-Übungen beinhalteten meist Aufgaben, die im militärischen Sprachgebrauch als „Spezielle Operationen“ bezeichnet werden. In der Bundeswehr-Division "Spezielle Operationen" (DSO), zu der auch die Saarlandbrigade gehört, heißt das entweder die Evakuierung von gefährdeten Personen aus einer Bedrohungssituation oder der Kampf gegen "irreguläre Kräfte" (also bewaffnete Guerilla-Kämpfer). "Die hier geübte multinationale Zusammenarbeit ist bei einem realen Fall durchaus vorstellbar", sagt Claus Peter Schulz. Und es ist längst nicht die erste derartige Übung.
Nach dem Willen der CDU/CSU soll die Bundeswehr zukünftig auch unterhalb der Kriegsschwelle – also in Friedenszeiten – zur "Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer" im Inland eingesetzt werden können. Begleitet wird das "Colibri"-Mannöver von einer intensiven Propagandaarbeit. So betreibt die DSO ein eigenes Weblog und sogar ein "embedded Journalist" ist eingebunden: Helmut Michelis, Oberst d.R. und Redakteur der Rheinischen Post berichtet live vom Kampfgeschehen im Saarland.
DDR-Fallschirmjäger blieben friedlich
Warum schreibe ich über dieses Thema? Die Fallschirmjäger – sowohl in der NVA als auch in der Bundeswehr – spielen in meinem Politthriller "Aktion Störtebeker" (hier eine Leseprobe) gleich an mehreren Stellen eine Rolle und wie der Zufall es will, sendet der MDR am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr den Film "Honeckers Elitetruppe – Die Fallschirmjäger". Angekündigt wird er so:
Sie waren Honeckers Elitetruppe, eine perfekt ausgebildete Spezialeinheit – die Fallschirmjäger der NVA. Gedrillt, um zu töten – im Nahkampf, Mann gegen Mann, hinter den feindlichen Linien. Zu so einem Einsatz kam es nie. Hätte es jedoch gekracht zwischen Ost und West, hätten sie den Feind da bekämpft, wo es am meisten schmerzt – in dessen eigenem Land, dessen eigenen Städten. Doch am Ende sollte sich ihre Kampfkraft gegen das eigene Volk richten.
Als im Herbst 1989 zehntausende Menschen in Leipzig für mehr Demokratie auf die Straße gingen, schickte die DDR-Führung die "harten Jungs" in die Messestadt, damit sie den Sozialismus gegen die Konterrevolution verteidigen. Doch den Einsatz gegen das eigene Volk lehnte die Mehrheit der NVA-Fallschirmjäger ab, die Wende blieb friedlich.
Hoffentlich lassen sich auch die Männer mit den roten Baretten, die derzeit im Saarland für den Bürgerkrieg gedrillt werden, im Ernstfall nicht gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
Quellennachweis: Aktion Störtebeker|Ein Arbeitsjournal –
Fallschirmjäger üben im Saarland den Bürgerkrieg











Sonntag, 26. April 2009
Also ich persönlich muss gestehen das auch für mich dieses Zenario, nicht allzu begreiflich ist. Es fällt mir schwer zu glauben das es in unserem Land soweit kommen wird das die Bundeswehr tatsächlich gegen unsere eigen Bevölkerung angehenmuss. Allerdings hat diese Übung auch einen Entscheidenden Vorteil:
Denn durch das üben eben solcher Vorfälle sind wir als Bundeswehrsoldaten darauf vorbereitet was wir in unsere heutigen Auftragslage zu bewältigen haben, nämlich Bürgerkrieg und Anfeindungen verschiedenster Grupierungen in einem Land.
Allerdings denke ich nicht das es den Truppen so nicht zugemutet werden muss die entscheidung zu fällen ob Sie Eidestreu handeln oder sich dafür entscheiden nicht gegen die vorzugehen die Sie eigentlich beschützen wollen.
Montag, 27. April 2009
Zitat: “islamistischen Rebellen”….MUHAAAA!!!!
Wie lächerlich!
Alles aber auch alles wird auf dem Rücken der Menschen muslimischen Glaubens ausgetragen…Einfach unfassbar!
Fakt ist aber, dass die sogenannten Islamisten durch STAATEN selbst und ausländische Geheimdienste wie die ISI, CIA (Cocaine Intelligence Agency..:-)))))), MI6 oder der iranischen Revolutionsgarden und der SAVAMA (der iranische Geheimdienst) ausgebildet und finanziert werden!
BASTA!
Dienstag, 28. April 2009
Leute, Leute! Ich war selber von 77-81 bei den Fallschirmjägern. Da gab es auch schon eine Colibri Übung! Jedes Jahr! Die Colibri Übung war für uns Urlaub. Wir sind jedes Jahr als Ballast mitgeflogen. Colibri war keine Luftlande Übung, sondern eine Luftwaffenübung! Das ist ein himmelweiter Unterschied! Im übrigen wurde damals schon, nur aus Tradition gesprungen. Oder glaubt ihr im Ernst, dass es heute noch Massenabsprünge wie im 2. Weltkrieg geben wird, wo dich dann jeder vom Himmel pusten kann. Moderne Kriegstaktik bei Luftlandeinheiten sind Hubschrauber. Schnell rein und schnell raus! Das war schon in Vietnam so!
Übrigens, Fallschirmspringen war damals schon freiwillig! Wer nicht wollte, musste nicht. Da sieht man schon, dass es gar nicht mehr aus militärischen Gründen vorgesehen war.
Zu meiner Zeit waren Soldaten, Bürger in Uniform. Ich denke daran hat sich bis heute nichts geändert.
In diesem Sinne
Airborne
Samstag, 2. Mai 2009
“Also ich persönlich muss gestehen das auch für mich dieses Zenario, nicht allzu begreiflich ist. Es fällt mir schwer zu glauben das es in unserem Land soweit kommen wird das die Bundeswehr tatsächlich gegen unsere eigen Bevölkerung angehenmuss”
Das glaubst du nicht ?? Ich geb nur ein Stichwort : False Flag … nicht erst seit 9/11 …
Sonntag, 3. Mai 2009
“Das glaubst du nicht ?? Ich geb nur ein Stichwort : False Flag … nicht erst seit 9/11 …”
Ja da hast du wohl nicht unrecht, bleibt nur die Frage: Sind unsere Jungs tatsächlich auhc dazu im Stande?Werden auch die “normalen” Truppen zu sowas verwerfliches bewegen lassen?
Und da muss ich echt sagen, auch wenn es naiv sein mag, das ich mir das nicht vorstellen kann.