FDP, die Partei der Besser- und Bestverdienenden

Donnerstag, 21. Mai 2009-16:31 -|-Thema: Wahl 2009

Von Oefflinger Freidenker |- Kaum eine andere Partei kann dieser fdp Tage mit einem Wahlprogramm aufwarten, das so unseriös ist wie das der FDP. Mit Milchmädchenrechnungen jenseits von gut und böse werden abenteuerliche Steuerreformen entworfen, die Gegenfinanzierung basiert auf Mutmaßungen, die bestenfalls naiv, aber eigentlich einfach nur lächerlich sind.

Einige Zahlen und Fakten zu dem Thema bietet Spiegelfechter, weswegen ich mich eigentlich nicht mehr großartig damit beschäftigen will, nur so viel: obwohl das Konzept ohnehin vollkommen unrealistisch ist gelang es der FDP damit auch noch, nur die Geringverdiener und Spitzenverdiener zu ent- und die vielgepriesene Mittelschicht zu belasten. Das muss man erst mal schaffen, wenn man ohnehin ein reines Phantasieprogramm entwirft.

Wer sehen will, in welche intellektuellen Niederungen sich die FDP-Avantgarde begibt, muss sich nur dieses Interview mit Philipp Rösler ansehen, auf das Feynsinn aufmerksam gemacht hat. Es ist an Chuzpe und Plattitüden eigentlich kaum zu überbieten und verdient schon allein deswegen nähere Betrachtung, weil ausgerechnet Thorsten Denkler hier zur kritischen Berichterstattung zurückfindet. Das gesamte Steuerreformskonzept wird dabei als der Unfug entlarvt, den es darstellt, denn tatsächlich weiß Rösler auf Denklers kritische Fragen absolut keine Antwort.

Er ergeht sich stattdessen in hohlen Phrasen, und leider bleibt Denkler auch nicht dran. Ich kann das Interview nur wärmstens empfehlen um zu sehen, wie dämlich die FDP ihr Wahlprogramm eigentlich aufgebaut hat und wie sie es trotzdem schafft, in den Umfragen und der Berichterstattung Spitze zu bleiben.

Dieser Beitrag vom Oeffinger Freidenker steht unter einer Piratenlizens

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Thema: Wahl 2009Beitrag drucken |
gelesen: 300 · heute: 2 · zuletzt: 13. März 2010

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Keine Kommentare

  1. 1
    Grundrechtsträger 
    Freitag, 22. Mai 2009

    Eine Änderung des deutschen Steuerrechtes ist seit dem Inkrafttretend es Grundgesetzes überfällig, denn das Steuerrecht stammt in seinen Grundzügen immer noch aus der Zeit des Holocaust, dem Dritten Recih also. Es ist gemacht worden zum Plündern, damals der anderen, der Juden, der andersdenkenden. Nach dem Ende des Dritten Reiches hatte sich das System jedoch so sher an das fiskalische Ausplündern gewöhnt und durch die Person Globke im Kanzleramt unter Adenauer ist es gelungen, den Geist des Nazideutschland am Grundgesetz vorbei bis heute in den Reihen des Gesetzgebers, der vollziehenden Gewalt und der Gerichte aufrecht zu erhalten. Globke war einer der schlimmsten Schreibtischtäter im Dritten Reich, er kommentierte die Nürnberger Rassegesetze um den Inhalt, der schon barbarisch war, noch zu verschlimmern. Globke war es, der im Osten immer sofort für nazionalsozialistisch funktionierende Verwaltungen in den besetzten Gebieten sorgte. Globke war es dann seit 1949, der in der Bundesrepublik klammheimlich das funktionierende Nazideutschland unter dem Begriff “freiheitlich-demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes” personell mit der alten Garde nur ohne die, die geflüchtet waren oder dem Strang der Nürnberger Prozesse nicht entkommen sind, fortführte.

    Es zieht sich wie ein roter Faden durch die 60 Jahre, immer wieder von von den Tätern selbst nach einem einfachen Steuerrecht gerufen, dann brauchte es schließlich kein anderer tun und wer hört schon selbst auf seine Worte ???

    Die FDP ist z.B. am Zustandekommen des nichtigen Umsatzsteuergesetzes seit dem 10.01.2002 wegen des Verstoßes gegen das zwingende Zitiergebot gemäß Artikel 19 I 2 GG durch im Bundestag sitzende Personen wie dem Herrn Solms dirket und unmittelbar beteilt. Man hält diesen Zustand auch aufrecht ohne Skrupel. Wer dieser Partei seine Stimme gibt, verrät sich praktisch selbst, oder…

  2. Lieber Steuern senken als Steuern verschwenden:
    http://schwarzbuch09.steuerzahler.de

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