Vielleicht haben sich die Menschen im Iran erinnert…
Montag, 15. Juni 2009-5:48 -|-Thema: Israel Irak Iran
Von Calwer Wildnis | – …an frühere Zeiten, als der vom Westen favorisierte Moussavi schon einmal mitregieren durfte. Er stabilisierte damals wirtschaftlich, sicherte das Überleben der Iraner in Kriegszeiten ab. Trotzdem gilt er für viele noch auch als Henker.
Es mag nicht gerne gesehen sein, dass es auch Studenten gibt, die nicht protestierten gegen Ahmadinedschad, mnicht für Moussavi jubelten, sondern unbequeme Fragen stellten, in Bezug auf damalige Massaker und Hinrichtungen. Insbesondere das Gefängnismassaker 1988 wurde angesprochen.
Ahmadinedschad ist kein Engel, aber Moussavi ist auch kein Heiliger. Wiem so oft in der Politik hat sich keiner mit Ruhm bekleckert, was menschliche Aspekte angeht. Das Traurige dabei ist, dass es dem Westen im Grunde genommen egal ist, wenn der, welcher favorisiert wird, lediglich das zu erfüllen verspricht, was dem Westen und dessen Begherlichkeiten und Ansprüchen entgegenkommt und genehm ist. Alles andere wird – vielleicht – einmal gerügt und behutsam angesprochen, manchmal nervt jemand auch mit den Menschenrechten, aber ansonsten geht alles seinen Lauf, und der Rest ist egal.
An diese Zweifelhaftigkeiten um Moussavi mag sich doch so mancher Wähler erinnert haben, und sich gesagt haben, dass es dann genauso gut Achmadinedschad sein kasnn, den er wählt. Immerhin sind dessen Politiken offensichtlicher, und von weniger Schleimereien gekennzeichnet, als die mancher anderer.
Link:
http://www.ncr-iran.org/de/content/view/2315/1/
Oder Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30486/1.html
So "produzierte Mousavis Team ein Werbeclip mit einem sehr bekannten Lied aus vorrevolutionärer Zeit, das eigentlich von der größten marxistischen Guerillaorganisation der Schah-Ära, den Volksfedayin, stammt, "Aftabkaran-e Dschangal" ("Die, die Sonne im Wald säen"; gemeint ist das Ende des Winters). Tausenden von Linken und Marxisten, darunter viele Volksfedaian, wurden in den 80er Jahren Opfer der brutalen Hinrichtungswellen des Regimes, als der Maler und Ingenieur Mousavi Irans Regierungschef war."
Quellennachweis: Netzwerkpartnerin Calwer Wildnis von der Kriegspostille











