Die taz, Bascha Mika und die Propaganda der Systemmedien
Mittwoch, 17. Juni 2009-13:41 -|-Thema: Deutschland, Kultur, Presseschau
Von Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Wer heutzutage einen Blick in die taz wirft, der mag sich wundern, wie aus einem kritischen Zeitungsprojekt, das eine Geschichte als eine Art Gegeninformationsbüro zu den Lügen und Auslassungen der Mainstream-Medien aufweist, das geworden ist, was sie heute ist:
ein Abklatsch der Mainstream-Medien, wo mit ein bisschen Umweltschutz garniert die gleiche verlogene Propaganda serviert wird wie in den Mainstream-Medien.
Mein Parteibuch hat viel darüber geschrieben, wie westliche Medien von westlichen Geheimdiensten gesteuert werden und sich gewundert, dass der taz-Mitgründer und taz-Hausanwalt Jony Eisenberg auch Anwalt des Bundesnachrichtendienstes ist. Eine hinreichende Erklärung dafür, dass Lesern von der taz fast dieselbe Propaganda serviert wird, die auch die Mainstream-Medien ihren Konsumenten servieren, ist das natürlich nicht.
Nun erschien im Berliner Straßenfeger 11/2009 ein Interview mit der langjährigen taz-Chefredakteurin Bascha Mika, in dem ihr folgende Frage gestellt wurde: Wie schaffen Sie es als Chefredakteurin einer Tageszeitung, tagesaktuell zu bleiben und dabei gleichzeitig urteilssicher in den vielen politischen Themen von heute zu sein? Die Antwort von Bascha Mika auf die Frage ist bezeichnend für den Zustand der taz.
“Ich muss auf dem neuesten Nachrichtenstand sein. Das beginnt morgens nach dem Aufstehen, indem die Radios eingeschaltet werden. Damit meine ich mehrere: In der Küche läuft “Inforadio”, im Bad “Deutschlandfunk” und im Schlafzimmer sehe ich dann ab und an noch das Morgenmagazin von ARD und ZDF, um zu bestimmten Ereignissen auch die Bilder mitzunehmen.”
Also im Klartext: taz-Chefredakteurin Bascha Mika zieht sich morgens eine volle Dröhnung verlogener Systempropaganda rein und geht dann in die taz, um für “eine kritische Öffentlichkeit” zu sorgen, wie es im Redaktionsstatut der taz heißt. Natürlich kann man nun sagen, Gegnerbeobachtung ist auch wichtig. Doch Mascha Mika spricht nicht von Gegnerbeobachtung, sondern davon, sich auf den neuesten Nachrichtenstand zu bringen. Wer von der Annahme ausgeht, Bascha Mika würde die verlogene Propaganda der Mainstream selbst glauben, den verwundert es dann auch überhaupt nicht mehr, dass Bascha Mika zu den Unterzeichnern des absurden Heidelberger Appells gehört, mit dem finanzkräftige Verleger ihre Monopolpfründe gegen die Bedrohung durch das freie Wissensmodell Open Access sichern wollen.
Heute, ganz aktuell, ein zufälliger Tag, serviert die taz beispielsweise im Chor mit der jahrelangen Propaganda der Springerpresse das längst entlarvte primitive Chavez Bashing von Knut Henkel und ist sich auch nicht zu schade dafür, die auch in der Springerpresse übliche reichlich verlogene CIA-Propaganda vom angeblichen Wahlsieg der “grünen Welle” über Mahmud Ahmadinejad wiederzukäuen.
Und so braucht sich niemand mehr wundern, wenn die taz das grüne Bataillon der NATO bei den “Heldentaten” zur Verteidigung Deutschlands am Hindukusch unterstützt.
Praktisch ist allerdings, dass die taz gleich neben der Springerpresse sitzt. Das erspart nicht nur Journalisten der taz lange Wege, die ihre Elaborate auch der Springerpresse anbieten wollen, sondern ermöglicht es auch, falls mal wieder irgendwelche Demonstranten wie die 68er Springer blockieren und dann ein alternatives Zeitungsprojekt ins Leben rufen wollen, die taz als kleine geistige Schwester der Bild-Zeitung gleich mitzublockieren.
Quellennachweis: Mein Parteibuch











Freitag, 19. Juni 2009
Boah, seid Ihr anstrengend. So einen verschwörungstheoretischen Bullshit habe ich lange nicht mehr gelesen. Aber bleibt bitte dran. Liest sich amüsant.
Samstag, 20. Juni 2009
Ach fynn … liest du auch die BILD? die liest sich doch auch amüsant.
Samstag, 27. Juni 2009
Wo habt ihr denn eure Infos her?!
Lesen bildet z.B . Luhmann …
Freitag, 10. Juli 2009
Gut ins Bild passt da ja wohl, dass die ehemalige “Politik-Chefin” der Kasseler Monopolzeitung HNA, Ines Pohl, jetzt Chefredakteurin der TAZ wird. Ich bin (gezwungenermassen) Abonnent der dem rechtskonservativen Verleger Dirk Ippen (u.a. Münchner Merkur) gehörenden HNA und kenne nicht nur Frau Pohls politische Positionen. Besonders übel aufgefallen bei ihr war mir immer die einseitige Nachrichtenauswahl bei Auslandsthemen, – was nicht Nato-konform war, fiel unter den Tisch.