Verleumdungskampagne der Israel-Lobby gegen Renate Künast

Montag, 13. Juli 2009-13:41 -|-Thema: Deutschland, ausland

Von Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Lesern von Mein Parteibuch sind die zahllosen Lügen, Beleidigungen, Verleumdungen und sonstigen Stalking-Handlungen der Israel-Lobby bestens bekannt. Die Israel-Lobby fährt nun eine völlig verlogene Schmierenkampagne gegen die grüne Politikerin Renate Künast.

Der schon für seinen unrühmlichen Kampagnenjournalismus gegen den Israel missliebigen bpb-Mitarbeiter Ludwig Watzal berüchtigte JPost-Korrespondent Benjamin Weinthal behauptet gerade in der bekannten rechtszionistischen JPost unter Berufung auf einen Aktivisten der überaus mächtigen Deutsch-Israelischen Gesellschaft namens Thomas Hemberger, Renate Künast habe einem Aktivisten von Stop the Bomb gegenüber auf seine Werbeversuche beim Einsteigen in ihr Auto behauptet, die mit Ausnahme der linken Israellobbyistin Petra Pau vor allem von rechten Zionisten unterstützte Lügenkampagne Stop the Bomb zur Vorbereitung der Bombardierung des Iran sei ein Werk des israelischen Geheimdienstes Mossad.

Christoph Schmitz, Pressesprecher der grünen Bundestagsfraktion erklärt jedoch im der israelischen Jpost nahestehenden anonymen Blog Beirut-Reporter.de, dass es sich bei dem von Benjamin Weinthal gegen Renate Künast erhobenen Vorwurf entweder um ein Missverständnis oder um eine völlig freie Erfindung handele. Nun könnte man dazu sagen, es spielt keine Rolle, ob Renate Künast die Lügenkampagne als Werk des Mossad bezeichnet habe oder nicht. Aufklären lassen wird sich das sicher nicht, da der Wortwechsel beim Einsteigen ihr Auto in einem sehr kleinen Kreis stattgefunden hat und da nun Aussage gegen Aussage steht.

In jedem Fall ehrt es Renate Künast, dass sie diese Kriegsvorbereitungskampagne der Israellobby nachdrücklich ablehnt. Da schließlich bestens bekannt ist, dass sowohl das israelische Heimatministerium als auch das vom Rechtsxtremisten Avigdor Lieberman geführte israelische Außenministerium großangelegte verdeckte Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung im Ausland fahren, wobei beide Ministerien bei der Suche nach verdeckten Propagandisten Wert auf deutsche Sprachkenntnisse gelegt haben, ist davon auszugehen, dass die ultrarechte israelische Regierung mit verdeckter psychologischer Kriegsführung versucht, die deutsche Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen. Ob da nun auch noch der vom ultrarechten israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführte und vor allem für wahllose Morde und für Bombenanschläge bekannte israelische Geheimdienst Mossad seine Finger im Spiel hat, ist für den berechtigten Vorwurf, dass von Israel unterstützte Pressure-Groups sich mit klandestinen Methoden massiv in die deutsche Politik einmischen, eher Nebensache.

Doch Benjamin Weinthal interessiert die Wahrheit bei seiner Hetze gegen Renate Künast nicht. In der Jpost versucht Benjamin Weinthal es so darzustellen, Renate Künast habe versucht, die anonyme Lügenkampagne Stop the Bomb durch den Vorwurf, sie sei vom Mossad gesteuert, zu verleumden. Dazu zitiert Benjamin Weinthal wie schon bei seiner Verleumdungskampagne gegen Ludwig Watzal wieder mal den ehemaligen CDU-Politiker und jetztigen Chef der deutschlandweit vom CDU-Politiker Johannes Gerster geführten Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Berlin-Brandenburg Jochen Feilcke.

Benjamin Weinthal lässt Jochen Feilcke in seinem Artikel erklären, wenn Renate Künast Stop the Bomb eine Mossad Organisation genannt habe, dann sei ihre Absicht die Verleumdung der Arbeit von Stop the Bomb gewesen. Wörtlich schreibt Benjamin Weinthal:

If Künast labeled Stop the Bomb a “Mossad organization,” then her intention was to “defame” the work of Stop the Bomb, Feilcke said.

Damit entlarvt Benjamin Weinthal allerdings lediglich sich selbst als Verleumder. Denn eine Verleumdung der Gruppe Stop the bomb kommt in diesem Fall überhaupt nicht in Frage. Selbst wenn Renate Künast das wirklich gesagt haben sollte, wofür bisher es als einzigen Anhaltspunkt bisher den Zeitungsartikel von Benjamin Weinthal gibt, so hätte Renate Künast lediglich einem Aktivisten der Kampagne Stop the Bomb direkt ins Gesicht gesagt, was sie von seiner Aktivität hält. Renate Künast hat diese Äußerung, mit der Benjamin Weinthal Renate Künast öffentlich der Verleumdung bezichtigt, in jedem Fall nicht in die Öffenlichtkeit getragen.

Wie sich aus einem Screenshot der Google-News sehen lässt, waren es Benjamin Weinthal und der DIG- und Stop the Bomb-Aktivist Thomas Hemberger selbst, die diese Behauptung in die Öffentlichkeit getragen haben und diese Veröffentlichung diente, wie das eingefügte Zitat von Jochen Feilcke zeigt, einzig dazu, Renate Künast mit der falschen Behauptung zu verleumden, sie verleumde die anonyme Lügenkampagne Stop the Bomb.

Und wo Benjamin Weinthal schon mal dabei ist, mit falschen Unterstellungen zu verleumden, versucht er er auch gleich andere grüne Politiker, die nicht streng genug auf Linie mit der rechtsextremen israelischen Regierung sind, mit Renate Künast in einen Sack zu stecken: namentlich den grünen Kriegsgegner Hans-Christian Ströbele und den für Gespräche mit Hamas und Hisbollah eintretenden Kriegspolitiker Jürgen Trittin. Um möglichst viel Publikum mit seinen falschen Verleumdungsunterstellungen zu erreichen, hat Benjamin Weinthal sein Machwerk außerdem auf der berüchtigten zionistischen Hetzerplattform “Achse des Guten” von Henryk M. Broder veröffentlicht, von wo aus der Brodersche Fanclub rechtsextremer israelischer Kriegsfans die falschen Unterstellungen gegen Renate Künast wie so oft im Chor weiterverbreitet.

So sieht es aus, wenn die Israel-Lobby versucht, mit Verleumdungen und Medienmanipulation die Karrieren von Politikern zu runieren, die nicht nach der Pfeife der Regierung des rassistischen Apartheidstaates Israel tanzen. Neu ist das wahrlich nicht. Bemerkenswert daran ist einerseits, dass Deutschland das zulässt und andererseits, die Freundschaft zur von Rechtsextremisten gestellten israelischen Regierung trotz der erklärtermaßen versuchten verdeckten Einmischung von Rassisten in die demokratischen Prozesse Deutschlands obendrein noch als Staatsräson betrachtet.

Und, weil es in diesem Fall auch darum geht, dass der Vorwurf, Handlanger der Mörderbande Mossad zu sein, zurecht für jeden Menschen mit Gewissen eine Beleidigung ist, so sei noch einmal darauf hingewiesen, dass es eine Schande ist, dass der Mossad in Deutschland nach wie vor nicht als feindlicher Nachrichtendienst behandelt wird.

Quellennachweis: Mein Parteibuch Blog. Dieser Beitrag steht unter einer Piratenlizenz.

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