CDU-Wahlplakate machen Satiriker arbeitslos

Dienstag, 11. August 2009-20:31 -|-Thema: Demokratie, Deutschland, Politik, Wahl 2009

Echtes Wahlplakat von Vera Lengsfeld Von Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Nun beginnen wieder mal die harte Zeiten für alle Satiriker. Der Wahlkampf zur Bundestagswahl hat begonnen. Um zu vermeiden, über die Raubzüge der Junta in den vergangenen vier Jahren reden zu müssen, werden da von der herrschenden Politmafia wie immer niedere Instinkte angesprochen und die Gehirne des Stimmviehs mit grobem Unfug geflutet.

Damit die Verblödung auch mitten in der großen Sozialkrise funktioniert, werden dieses mal sogar Omas Titten aus dem Fenster gehängt. Wie soll man dieses Wahlplakat der schwarzen Pest noch parodieren? Das Originalplakat der schwarzen Pest lässt sich von den satirischen Plakaten in Fonzos Universum und der Remix-Galerie des Metronauten praktisch nicht mehr unterscheiden.

Natürlich ist Vera Lengsfeld als Direktkandidatin der schwarzen Pest in Kreuzberg, wo die schwarze Mafia 2005 gerade mal 11% der Stimmen bekommen hat, sowieso chancenlos.

Wahlkampf auf dem Land

Foto: Vera und Angela | -Copyleft 2009 Urs1798

Die politische Botschaft der Plakate ist völlige Nebensache. Natürlich könnte man nun im Kaffeesatz lesen, um da eine politische Aussage zu finden und darüber fabulieren, welches Bild von der Rolle der Frau in der Gesellschaft solche Wahlplakate symbolisieren sollen. Glückliche Kühe auf glücklichen Weiden? Und natürlich kann sich fragen, was mit der Botschaft “Da steckt mehr dahinter” gemeint ist. Soll die Botschaft zusammen mit Angela Merkels gefälschten Titten, was beim Originalbild durch eine falsche Schattenlinie zum “Ausschnitt” leicht sichtbar ist, ein Symbol für die Realitätsfälschungen der Junta sein?

Nichts von alledem. Was bei den Wahlen herauskommt, ist der Junta ziemlich egal. Die meudalistische Einheitspartei Deutschlands wird sowieso wieder ein Ergebnis so um die 100% rum bekommen. Und die meisten Frisurenständer der zu beschickenden deutschen Parlamentsfarce stehen ohnehin schon seit Monaten fest.

Wichtig ist bloß, dass Stimmvieh und Nichtwähler ruhig bleiben und sich nicht mit der Realität der von der Politik in Deutschland geschaffenen Verhältnisse beschäftigen, als da zum Beispiel wären: eine zur Gewalt aufhetzende gleichgeschaltete Medienlandschaft, eine zum Wohl von Milliardären die Staatskassen plündernde Regierung, ein Witz von Parlament, Militär führt Eroberungskriege für den US-Imperialismus, faschistoide Polizei, rechte Gesinnungsjustiz, permanenter Abbau von Grundrechten, Verfolgungsbetreuung ersetzt Sozialleistungen, auf das Nachplappern von Propaganda reduzierte Bildung, grassierender religiöser Wahn und völlig außer Kontrolle geratene Geheimdienste.

Es geht bei dem Unfug auf den Wahlplakaten einzig und allein darum, im Wahlkampf davon abzulenken, dass Deutschland durch und durch von einem skrupellosen Verbrechersyndikat beherrscht wird.


Quellennachweis für diesen Beitrag: Mein Parteibuch BlogDieser Beitrag steht unter der Piratenlizenz von Mein Parteibuch Blog.


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