Sechzehn Helden im Krieg gegen den Terror

Montag, 21. September 2009-10:52 -|-Thema: Empfehlungen, Hintergründe, Ticker, USA

Von Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Seit gestern letzter Woche sind die Terroranschläge vom 11. September 2001 acht Jahre her. Mit den Anschlägen rechtfertigten die USA zwei noch heute andauernde Kriege, die viel mehr Menschen das Leben kosteten als die Anschläge:

den Krieg gegen Afghanistan und den Krieg gegen den Irak, die zusammengefasst mit weiteren Angriffszielen und Maßnahemn an der Heimatfront als Krieg gegen den Terror bezeichnet wurden. Für den Krieg gegen Afghanistan wurde 9/11 in den Stand des offiziellen Kriegsgrundes, also eines Casus Belli, erhoben.

Was genau bei den Anschlägen von 9/11 passierte und wer dafür verantwortlich und mitverantwortlich ist, ist, wie zahlreiche Initiativen für eine neue Untersuchung zeigen, bis heute heftig umstritten. Das ist nichts ungewöhnliches. Es ist in der Kriegsgeschichte beinahe der Regelfall, dass über Kriegsgründe jahrzehntelang gestritten wird und über die Geschehnisse völlig unterschiedliche Ansichten existieren.

So wird bis heute noch heftig über den Untergang des Schiffes USS Maine 1898 (Sprengung, Torpedo oder Brand?) gestritten, ebenso über die Versenkung der Lusitania 1915 (Absichtlich keine britische Warnung vor deutschem U-Boot?), den Angriff auf Pearl Harbor 1941 (Vorabwissen der US-Regierung?), die Eroberung von Haeju 1950 (Südkoreanischer Angriff verschwiegen?) und den Tonkin-Zwischenfall 1964 (Irrtum oder Inszenierung?). Misstrauen gegenüber offiziellen Darstellungen von Kriegsgründen werden insbesondere dadurch genährt, dass sie sich in der Vergangenheit schon öfter mal im Nachhinein als vorsätzliche Lügen herausgestellt haben, wie das beispielsweise vom vorgetäuschten Überfall auf den Sender Gleiwitz 1939 oder der Brutkastenlüge 1990 allgemein bekannt ist. Es gibt also schon aus der Erfahrung mit der Geschichte heraus betrachtet sehr gute Gründe dafür, offiziell verlautbarte Kriegsgründe mit einem gebührenden Maß an Skepsis zu betrachten.

Beim Kriegsgrund 9/11 wird noch mehr Misstrauen gegen die offizielle Darstellung der Ereignisse dadurch erzeugt, dass die offizielle Untersuchung von 9/11 gravierende Mängel – wie die Parteilichkeit der Untersuchenden, das in wesentlichen Zügen von vornherein vorgegebene Untersuchungsergebnis, die äußerst zurückhaltende Befragung von – nach Ansicht von Zweiflern – Hauptverdächtigen wie George W. Bush und Dick Cheney, die fehlende Möglichkeit für die Kommissionsmitglieder geheimgehaltene Schriftstücke gründlich zu studieren, die Nichtberücksichtigung von dem gewünschten Untersuchungsergebnis zuwiderlaufenden Zeugenaussagen und die Nichteinvernahme von vermutlich dem gewünschten Untersuchungsergebnissen abträglichen Zeugen – aufweist, so dass von Wahrhaftigkeit, Vollständigkeit und Unvoreingenommenheit sich selbst diejenigen kaum zu reden trauen, die im Prinzip dem von der 911 Kommission festgehaltenen Untersuchungsergebnis glauben und diese öffentlich verteidigen.

Für jeden Laien erkennbar ist beispielsweise nachfolgender Widerspuch: US-Päsident George W. Bush forderte von der Regierung Afghanistans vor dem Krieg – angeblich zur Vermeidung eines Krieges – ultimativ die Auslieferung von Osama Bin Laden als angeblich Hauptverantwortlichen für die Anschläge von 9/11. Der regierende Rat Afghanistans stimmte dem prinzipiell zu, bat aber die USA den Gepflogenheiten des internationalen Rechts entsprechend vor der Auslieferung um Beweismaterial für die Anschuldigung gegen Osama Bin Laden. George W. Bush verweigerte dies mit der Begründung, die USA wüssten, dass Osama Bin Laden schuldig ist und begann den Krieg gegen Afghanistan.

Die für die polizeilichen Ermittlungen zuständige amerikanische Bundespolizei FBI suchte hingegen noch Jahre später nach Osama Bin Laden nicht wegen einer Beteiligung an den Terroranschlägen des 11. September, weil – wie ein FBI-Sprecher Journalisten erklärte – das FBI keine ausreichenden Beweise dafür habe, um Osama Bin Laden wegen der Anschläge vom 11. September zu verfolgen. Wenn das FBI von der Schuld Osama Bin Ladens an 9/11 nicht überzeugt ist, dann darf man wohl mit Fug und Recht erwarten, dass jeder vernünftige Mensch daran zweifeln kann.

Doch dem ist nicht so. Zweifel an der offiziellen Darstellung von 9/11 und die Forderung nach einer neuen glaubwürdigeren Untersuchung des Casus Belli 9/11 sind in den gesamten westlichen Massenmedien ein Tabuthema. Für US-Politiker sind, wie das kürzlich eingetretene plötzliche Karriereende von Obamas Umweltberater Van Jones nach Bekanntwerden seiner Unterzeichnung einer 911Truth-Petition zeigt, grundsätzliche Zweifel an den Untersuchungsergebnissen zu 9/11 ein Karrierekiller sondergleichen. Auch die frühere Kongressabgeordnete Cynthia McKinney kann da ein Lied von singen.

Inzwischen gibt es zahlreiche sehr unterschiedliche Low-Budget-Filme zu Zweifeln an der offiziellen Darstellung von 9/11, die vor allem im Internet Verbreitung finden. Von Fernsehen und Kinos werden Filme, die Zweifel an der offiziellen Darstellung von 9/11 wecken, weitgehend boykottiert. Weil die Aufklärung so mangelhaft ist, verwundert es wenig, dass es sehr viele, sehr unterschiedliche Theorien zu den vermuteten Abläufen von 9/11 gibt, die nicht der offiziellen Version entsprechen. Gemeinsam ist allen Aktivisten der 9/11-Truth-Bewegung eigentlich nur, dass weitere Untersuchungen gefordert werden.

Mein Parteibuch möchte nicht den Anspruch erheben, zu wissen, was und wie genau die Anschläge vom 11.09.2001 geschehen sind. Niemand aus unserer Redaktion hat zu den Anschlägen Insiderwissen. So können auch wir nur die vielen und zum Teil sehr widersprüchlichen öffentlichen Quellen studieren und dann mehr oder minder plausible Theorien über die Hintergründe der Anschläge entwickeln. Eine wichtige Quelle des Studiums der Anschläge ist selbstverständlich der offizielle Bericht der 9/11-Kommission, auch wenn selbst die Leiter der Untersuchung inzwischen eingestanden haben, dass die Untersuchung nicht ergebnisoffen geführt wurde.

Um etwas näher an die Wahrheit zu kommen, ist es unserer Meinung deshalb wichtig, sich mit Zeugen und potentiellen Zeugen zu beschäftigen, die im Kommissionsbericht zu kurz kamen. Da gibt es tatsächlich inzwischen eine Reihe von Personen, die zum Teil vermutlich sehr wichtige Informationen zur Aufklärung des Verbrechens hätten beitragen können und wollen, wenn sie denn gedurft hätten. Einige dieser unterdrückten Zeugen und möglichen Zeugen haben sich als Whistleblower an die Öffentlichkeit gewandt und öffentlich interessante Insiderinformationen preisgegeben. Viele dieser Menschen haben größte persönliche Nachteile dafür in Kauf genommen, um der Welt ihr kleines Stückchen Wissen mitzuteilen, was die Regierung der USA unter den Tisch fallen lassen wollte. Wir bezeichnen diese Menschen als Helden, denn sie sind es, die unserer Meinung nach eine nach Wahrheit und Gerechtigkeit strebende Zivilgesellschaft ausmachen.

So sehr ihre Ansichten auch unseren widersprechen mögen und so unvereinbar ihre Aussagen auch zu sein scheinen, jeder dieser Menschen hätte unserer Meinung nach höchste Auszeichnungen für den mutigen Kampf um die Wahrheit verdient. Dass sich aus diesen Aussagen kein schlüssiges Bild ergibt, schmälert die Leistung dieser Menschen nicht. Wir sind der Meinung, das sollte vielmehr für jeden Menschen Ansporn sein, weiter nach der Wahrheit zu forschen und so möchten wir unsere Leser einladen, selbst zu recherchieren und sich ihre eigenen Gedanken über die Geschehnisse zu machen.

Nachfolgend möchten wir unseren Lesern unsere Helden im “Krieg gegen den Terror” vorstellen.

Oberstleutnant Anthony Shaffer und Kapitän Scott Phillpott seien hier vertretend genannt für die Zeugen aus der dem Special Operations Command (SOCOM) des Kriegsministeriums der USA unterstellten Geheimdienst-Einheit zur Terrorismusbeobachtung Able Danger. Anthony Shaffer und sein Team von Able Danger hatten ihren Aussagen zufolge den späteren mutmaßlichen Flugzeugentführer Mohammed Atta und zwei seiner mutmaßlichen Komplizen bereits eineinhalb Jahre vor 9/11 als Terroristen identifiziert und die Führung des SOCOM mehrfach nachdrücklich darum ersucht, ihre Informationen an das FBI weiterzuleiten, damit die Terrorzellen zerschlagen werden.

Juristen des Pentagon hätten sich jedoch geweigert, die Informationen von Able Danger an das FBI zu geben und stattdessen dafür gesorgt, dass Able Danger von der Arbeit abgezogen wurde und die von Able Danger gesammelten Informationen gelöscht würden. Nachdem die 911-Kommission eingerichtet wurde, hat Anthony Shaffer bei dessen Leiter Philip D. Zelikow eine geheimgehaltene Zeugenaussage gemacht. Im Report der 911-Kommission wird Able Danger nicht thematisiert. Im Geheimdienstausschuss des US-Senats hat später eine geheime Untersuchung der Vorwürfe stattgefunden, die damit endete, dass behauptet wurde, Able Danger habe keine relevanten Informationen gehabt. Zu Able Danger gibt es ein Blog, das Able Danger Blog, in dem “Able Danger nahestehende Personen” ihre Sicht auf die Dinge fortlaufend darlegen. Im Blog wird das Buch “Triple Cross: How bin Laden’s Master Spy Penetrated the CIA, the Green Berets, and the FBI–and Why Patrick Fitzgerald Failed to Stop Him” von Peter Lance heftig beworben, in dessen Zentrum der im Bericht der 9/11-Kommission lediglich beiläufig erwähnte Ali Mohammed steht. Anthony Shaffer wurde nach seinen Veröffentlichungen seine Security Clearance entzogen.

Coleen Rowley ist langjährige Ermittlerin des FBI gewesen. Im Mai 2002 hat sie detailliert darüber berichtet, dass das FBI-Office in Minneapolis den später wegen “Verschwörung zu 9/11″ zu lebenslanger Haft verurteilten Zacarias Moussaoui einige Wochen vor den Anschlägen als mutmaßlichen Terroristen identifizierte, das FBI-Hauptquartier in Washington ihnen jedoch hartnäckig die Beantragung eines Durchsuchungsbefehls verweigerte.

Sibel Edmonds war von Mitte September 2001 bis März 2002 Übersetzerin bei für Gegenspionage, organisierter Kriminalität und Antiterroraufklärung zuständigen FBI-Abteilungen für Türkisch und Farsi mit Top-Security-Clearance. Sibel Edmonds hat zahlreiche wichtige Hintergrundinformationen zu 9/11 geliefert und sie zwischenzeitlich vor Gericht beeidet. Der in den USA lebende spirituelle Führer der in der Türkei herrschenden islamischen Bewegung Fetullah Gülen ist demzufolge ein Asset der CIA. Seine in Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan aufgebaute islamische Bewegung bildet über die Türkei gesteuert islamistische Mujaheddin aus, die den in Afghanistan in den 80er Jahren begonnenen islamistischen Kampf gegen Russland in den energiereichen turkophilen ehemaligen Republiken der Sowjetunion fortsetzen, aber zur Durchsetzung von türkischen und amerikanischen Interessen auch in andere Gebiete wie den Balkan, nach Tschetschenien und in die chinesische Uiguren-Provinz Xinjiang geschickt werden.

Die USA haben mindestens bis zum 11.09.2001 bei der Ausbildung von islamistischen Terroristen zum Einsatz in den oben genannten Gebieten auch mit Gruppen von Mujaheddin, die nach den Anschlägen von 9/11 als Al Kaida bezeichnet werden, zusammengearbeitet. Sibel Edmonds hat aufgezeigt, dass es in den USA einflussreiche Zirkel der organisierten Kriminalität gibt, die türkischen Lobbyverbänden in den USA sowie türkischen Diplomaten und Militärs nahestehen.

Ihr Geschäft besteht unter anderem in Drogenhandel in großem Stil, Geldwäsche, Handel mit Militärgeheimnissen, Waffen und Nukleartechnologie sowie der Erpressung und Bestechung von hochrangigen amerikanischen Funktionsträgern und Politikern. Die turkophile organisierte Kriminalität in den USA wurde genau wie die türkische Lobby in den USA von führenden Vertretern der Israel-Lobby, mit den israelophilen Pentagon-Vertretern Richard Perle und Douglas Feith an der Spitze, unterstützt. Sibel Edmonds wurde vom FBI abserviert, nachdem sie ihren Vorgesetzten und der FBI-Sicherheitsabteilung meldete, dass ihre Kollegin Melek Can Dickerson und deren Mann, Major bei der DIA Douglas Dickerson, der für das Büro von Douglas Feith arbeitete, versucht hätten, Sibel Edmonds für eine Mitgliedschaft im American-Turkish Council zu gewinnen und ihr dafür viele Vorteile versprachen, obwohl sie wussten, dass das American-Turkish Council eines der Hauptziele ihrer damals durchgeführten FBI-Ermittlungen der Gegenspionage war.

Sowohl die US-Regierungen von George W. Bush und Barack Obama versuchen Sibel Edmonds mit dem States Secrets Privilegue daran zu hindern, der Öffentlichkeit mitzuteilen, was sie weiß. Politische Skandale wie der Franklin-Skandal und der spätere Wechsel von führenden von ihr als türkischen Lobbyisten bezeichneten Abgeordneten in Positionen als Lobbyisten der Türkei bestätigen die frühen Hinweise von Sibel Edmonds dem Grunde nach.

Behrooz Sarshar war Übersetzer für Farsi beim New York Field Office des FBI. Er machte öffentlich, dass das FBI im April 2001 von einem als sehr zuverlässig eingeschätzten langjährigen Informanten den dringenden Hinweis aus Afghanistan bekommen habe, dass Terrorzellen von Al-Kaida bei der Vorbereitung von Selbstmordanschlägen mit Flugzeugen gegen Hochhäuser in den USA planen würden und dazu bereits zur Flugausbildung in den USA seien, der Hinweis trotz ausdrücklicher Nachfrage des Informanten von der Zentrale des FBI ignoriert und stattdessen der Übersetzer Behrooz Sarshar gefeuert wurde.

John M. Cole ist ein langjähriger Agent der FBI-Spionageabwehr. John M. Cole war im Südostasienprogramm für Risikoabschätzungen von Bewerbern für Übersetzerpositionen zuständig und hat dort einige schwerwiegende Verdachtsfälle von nachrichtendienstlicher Unterwanderung des FBI, unter anderem den Sohn eines pensionierten pakistanischen Generals und Geheimdienstoffiziers, gefunden, denen nicht nachgegangen wurde, und zwar auch dann nicht, als Abflüsse von Top-Secret-Informationen von dort bekannt wurden. Anstatt, dass den Bedenken nachgegangen wurde, wurde er in die der Sahara zugeordneten Einheit versetzt. Nachdem er sich bei der Leitung des FBI für Sibel Edmonds eingesetzt hat, wurde er herausgemobbt.

Robert Wright war Antiterrorspezialist beim FBI in Chicago. Seine Aufgabe bestand in den 90er Jahren darin, Geldströme zur Finanzierung von Terrorismus durch die USA aufzuklären, wovon insbesondere die Operation Vulgar Betrayal öffentlich bekannt ist. Robert Wright machte 2002 öffentlich, dass seine Warnungen vor den Anschlägen von 9/11 vor eben diesen Anschlägen von der Zentrale des FBI blockiert wurden. Im Jahr 2002 verbot das FBI ihm die Veröffentlichung eines 500-seitigen Manuskriptes mit dem Titel “Fatal Betrayals of the Intelligence Mission” als Buch.

Dick Stoltz ist ein früherer Undercover-Agent des Bureau of Alcohol, Tobacco and Firarms. Er machte öffentlich, dass er als Undercover-Agent in der Operation Diamondback in den USA einen Käufer überführt hatte, der im Auftrag von Abdul Qadeer Khan Komponenten für Nuklearwaffen zu kaufen suchte und dass der später für die Anklage des mutmaßlichen 911-Terroristen Zacarias Moussaoui zuständige Staatsanwalt Michael Chertoff die Verfolgung der Täter aus nicht nachvollziehbaren Gründen weitgehend blockierte.

Bogdan Dzakovic war 14 Jahre Air Marshall und in der Sicherheitsabteilung der Federal Aviation Administration der USA als Leiter des sogenannten Red Teams zuständig für unangemeldete verdeckte Kontrollen der Sicherheit von US-Flughäfen. Er berichtete nach 9/11, dass es ihm und seinem Red Team regelmäßig auf den verschiedensten Flughäfen gelang, Schusswaffen, Messer und Bomben an Bord von Flugzeugen zu schleusen. Nachdem die unangemeldeten Sicherheitsüberprüfungen des Red Teams oft verheerende Ergebnisse brachten und dies allgemein bekannt war, sei nicht etwa die Sicherheit verbessert worden, sondern er sei einige Zeit vor 9/11 gezwungen worden, seine unangemeldeten geheimen Sicherheitschecks den Flughäfen detailliert anzukündigen, damit die sich auf die Kontrolle einstellen konnten und keine Sicherheitslecks mehr offenbar wurden. Nachdem er nach 9/11 erklärt hatte, dass die nach 9/11 zusätzlich angeordneten unpopulären Sicherheitsmaßnahmen keinen Einfluss auf die Unsicherheit der Flughäfen hätten, wurde sein Red Team aufgelöst.

William Rodriguez war Hausmeister der New Yorker Twin Towers des WTC, in die die Flugzeuge am 11.09.2001 einschlugen. William Rodriguez war im Erdgeschoss des Nordturms, als dort um 8:46h das erste Flugzeug einschlug. William Rodriguez rettete mit seinem Generalschlüssel zahlreichen Menschen das Leben. William Rodriguez erklärte später, dass, obwohl das Flugzeug oberhalb der 90sten Etage einschlug, Explosionsgeräusche aus den Untergeschossen kamen. William Rodriguez verklagte die US-Regierung und zahlreiche weitere Personen später erfolglos wegen Beteiligung an den Anschlägen und tourte mit seiner Darstellung, dass 9/11 en Inside-Job war, durch die ganze Welt.

Kevin Ryan war Leiter einer Division von Underwriters Laboratories, der Firma, die den Stahl des World Trade Centers beim Bau geprüft und testiert hat. Kevin Ryan ist ausgebildeter Chemiker und hat Frank Gayle, Chef der Metallurgie bei NIST und bei der offiziellen 911-Commission zuständig für die Forensik des Einsturzes der WTC-Türme, im November 2004 eine öffentliche E-Mail geschrieben, in der er erklärte, dass er und viele seiner Kollegen bei Underwriters Laboratories der Meinung seien, dass, wenn der in den WTC-Türmen verwendete Stahl die von Underwriters Laboratories testierten Festigkeits- und Hitzebeständigkeitseigenschaften gehabt habe, was von der 911-Kommission nicht bezweifelt wurde, das durch den Einschlag der Flugzeuge entstandene Feuer von relativ niedriger Temperatur unmöglich die Ursache des Einsturzes der WTC-Türme gewesen sein könne. Im Report der 911-Comission wurde auf seine Aussage nicht eingegangen. Kevin Ryan wurde im Nachgang zu seiner E-Mail gefeuert.

Niels Harrit war 37 Jahre Co-Professor in der chemischen Abteilung der Uni Kopenhagen. In einer aus eigenem Antrieb erstellten Studie untersuchten er und 7 seiner Kollegen Proben, die aus dem Staub des WTC stammen sollen und erklärten in einer im Peer-Review-Verfahren geprüften Studie 2009, darin syntetisch hergestelltes hochreaktives Material, sogenanntes Nano-Thermit, nachgewiesen zu haben. Der für die Ermittlungen nach 911 zuständige Staatsanwalt Rudi Giuliani hat die Stahlträger der WTC-Gebäude, anhand derer das Einwirken von Spreng- und Schmelzstoffen auf die Gebäudekonstruktion hätte untersucht werden können, entgegen der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zum Umgang mit Beweismaterial ohne kriminaltechnische Untersuchung vernichten lassen. Die offizielle 911-Kommission hat aufgrund des ihr vorgegebenen Untersuchungsergebnisses “Einsturz durch Feuer” keine Untersuchungen des New Yorker 911-Schutts auf Sprengstoffe durchgeführt.

Norman Mineta war Verkehrsminister und sagte vor der 911-Kommission öffentlich aus, dass am 11.09.2001 während des Angriffes auf das Pentagon ein Militär niederen Ranges mehrfach in den Emergency Room gelaufen kam und die neuesten Meldungen über das Näherkommen des sich Washington nähernden Flugzeugs überbrachte. Als das entführte Flugzeug, das von der zur Verteidigung Washingtons vorgesehenen Luftabwehr nicht abgefangen wurde, nur noch wenige Kilometer von Washington entfernt war, wurde Norman Mineta zufolge Dick Cheney gefragt, ob der Befehl immer noch stehe. Dick Cheney habe darauf den Fragenden damit abgekanzelt, indem er gefragt habe, ob er etwas gegenteiliges gehört habe. Auch wenn Norman Mineta in seinem ganzen Leben kaum mehr als drei lichte Minuten hatte und damit sicher kein klassischer Whistleblower ist, so hat er mit seiner mutigen Aussage Dick Cheney in erhebliche Schwierigkeiten gebracht, da sie von der Öffentlichkeit so aufgefasst werden konnte, dass Dick Cheney befohlen habe, Washington nicht gegen die Terroranschläge zu verteidigen.

Amanda Keller war eine Striptease-Tänzerin aus Florida, die vom investigativen Journalisten Daniel Hosicker ausfindig gemacht wurde. Sie hat darauf aufmerksam gemacht, dass die angeblich fundamental-islamistischen Terroristen um Mohammed Atta eine ausgesprochene Vorliebe für Alkohol, Kokain und leichte Mädchen hatten. Nachdem sie vom FBI unter Druck gesetzt wurde, widerrief sie die Aussagen zwar, doch die Vorliebe für Glücksspiel und Alkohol wird durch Kreditkartenabrechnungen von Mohammed Atta bestätigt.

Katharine Gun war Übersetzerin für chinesisch beim britischen Geheimdienst GCHQ. Vor Beginn des Irak-Krieges erhielt sie eine E-Mail eines Agenten der NSA mit Namen Frank Koza an die Presse weiter, in der dieser um Hilfe bei der illegalen Verwanzung der UN-Büros von Angola, Bulgarien, Kamerun, Chile, Guinea und Pakistan bat, um damit Informationen zu erhalten, wie diese Länder dazu gebracht werden könnten, dem Angriffskrieg gegen den Irak zuzustimmen. Katharine Gun leitete diese E-Mail an die Presse weiter, stellte damit die Regierungen Großbritanniens und der USA als schamlose Lügner und Rechtsbrecher bloß und zerstörte die Chancen von George W. Bush und Tony Blair, sich für ihren Angriffskrieg gegen den Irak ein Mandat der UNO zu holen. Katharine Gun wurde wegen Geheimnisverrates entlassen, angeklagt und verteidigte sich damit, dass es ihr mit dem Geheimnisverrat beinahe gelungen wäre, das Verbrechen eines mit Lügen, Bestechung und Erpressung vorbereiteten illegalen Angriffskrieges zu verhindern.

Oberstleutnant Karen Kwiatkowski arbeitete im Nahost-Südostasien-Bereich des Pentagon und machte ein halbes Jahr vor dem Überfall auf den Irak mit zunächst anonym veröffentlichten Artikeln darauf aufmerksam, dass im Pentagon die geheimdienstlichen Beweise zur Vorbereitung des Krieges gegen den Irak systematisch gefälscht wurden. Sie entlarvte das von Douglas Feith geleitete Office of Special Plans als die für die kriegsvorbereitenden Fälschungen verantwortliche Einheit und machte noch im Jahr 2002 öffentlich, dass die von der Regierung von George W. Bush postulierten sicherheitspolitischen Ziele auf die von Richard Perle unter Beteiligung von Douglas Feith schon im Jahr 1996 im Auftrag des damaligen und heutigen israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu erstellte Studie “A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm” sowie die im Jahr 2000 vom PNAC veröffentlichte Studie “Rebuilding America’s Defenses” zurückgeht.

Mit diesen Zeugen, die der offiziellen 911-Kommission so gar nicht ins Konzept passten und von der US-Regierung zum Teil heftig bekämpft wurden und werden, soll dieser Beitrag hier nun geschlossen werden. Wir wollen jedoch unsere Leser dazu ermuntern, weiter zu recherchieren und sich eigene Gedanken zu machen.


Quellennachweis für diesen Beitrag:Mein Parteibuch BlogDieser Beitrag steht unter der Piratenlizenz von Mein Parteibuch Blog. Danke dafür!


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gelesen: 1042 · heute: 2 · zuletzt: 13. März 2010

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