Peru: Rettet den Regenwald von Alto Purús
Sonntag, 26. Februar 2012 | Peru |
Von Rettet den Regenwald e.V.
Peru hat den zweitgrößten Flächenanteil am südamerikanischen Amazonasregenwald. Doch der Druck auf die Natur wächst. Vor allem Bergbau, Ölförderung und Infrastrukturprojekte gefährden die sensiblen Ökosysteme. Selbst geschützte Urwälder sollen wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Die geplante Straße soll Brasilien mit Peru verbinden und den Zugriff auf Rohstoffe und deren Abtransport ermöglichen.
Der Abschnitt zwischen den Städten Puerto Esperanza und Iñapari führt direkt durch den besonders artenreichen Nationalpark Alto Purús. Von den bisher dort entdeckten 86 Säugetierarten stehen 21 auf der roten Liste bedrohter Arten. Zudem ist er Heimat zweier in freiwilliger Isolation lebender Indianerstämme.
Die Ureinwohner haben keine Abwehrkräfte gegen von außerhalb eingeschleppte Krankheiten und drohen daran zu sterben. Die Einwohner des Gebiets sind sich mit Wissenschaftlern und Umweltgruppen einig — eine Straße durch den Nationalpark wäre das Ende seiner natürlichen und kulturellen Vielfalt.
Bitte unterstützen Sie die Parkleitung und indigenen Organisationen bei ihrem Kampf um den Erhalt des Regenwalds von Alto Purús.
Schreiben Sie an den peruanischen Präsidenten sowie an den Premierminister. Die Straße soll nicht gebaut werden. Die Rechte der Einwohner müssen eingehalten werden, ganz besonders die der unkontaktierten Indianergruppen, so wie es nationale und internationale Gesetze vorschreiben.
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