Peru: Rettet den Regen­wald von Alto Purús

Sonntag, 26. Februar 2012 | Peru |

Von Rettet den Regen­wald e.V.
Springtamarine leben in Alto Purús © Stiftung Papiliorama (Schweiz)/Thomas Rawyler

Springta­ma­rine leben in Alto Purús © Stif­tung Papi­lio­rama (Schweiz)/Thomas Rawyler

Peru hat den zweit­größten Flä­chen­an­teil am süd­ame­ri­ka­ni­schen Ama­zo­nas­re­gen­wald. Doch der Druck auf die Natur wächst. Vor allem Bergbau, Ölför­de­rung und Infra­struk­tur­pro­jekte gefährden die sen­si­blen Ökosys­teme. Selbst geschützte Urwälder sollen wirt­schaft­li­chen Inter­essen geop­fert werden. Die geplante Straße soll Bra­si­lien mit Peru ver­binden und den Zugriff auf Roh­stoffe und deren Abtrans­port ermöglichen.

Der Abschnitt zwi­schen den Städten Puerto Espe­ranza und Iña­pari führt direkt durch den beson­ders arten­rei­chen Natio­nal­park Alto Purús. Von den bisher dort ent­deckten 86 Säu­ge­tier­arten stehen 21 auf der roten Liste bedrohter Arten. Zudem ist er Heimat zweier in frei­wil­liger Iso­la­tion lebender Indianerstämme.

Die Urein­wohner haben keine Abwehr­kräfte gegen von außer­halb ein­ge­schleppte Krank­heiten und drohen daran zu sterben. Die Ein­wohner des Gebiets sind sich mit Wis­sen­schaft­lern und Umwelt­gruppen einig — eine Straße durch den Natio­nal­park wäre das Ende seiner natür­li­chen und kul­tu­rellen Vielfalt.

Bitte unter­stützen Sie die Park­lei­tung und indi­genen Orga­ni­sa­tionen bei ihrem Kampf um den Erhalt des Regen­walds von Alto Purús.

Schreiben Sie an den perua­ni­schen Prä­si­denten sowie an den Pre­mier­mi­nister. Die Straße soll nicht gebaut werden. Die Rechte der Ein­wohner müssen ein­ge­halten werden, ganz beson­ders die der unkon­tak­tierten India­ner­gruppen, so wie es natio­nale und inter­na­tio­nale Gesetze vorschreiben.

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